In der Meteorologie beginnen die 4 Jahreszeiten auf der Nordhalbkugel immer an einem ersten aus Gründen der einfacheren Statistikführung - also genau drei Monate lang.

So können die Jahreszeiten einfacher in "trocken", "heiß", "kalt" etc. eingeteilt werden.

Der Frühlingsbeginn kann entweder astronomisch, also nach Lage der Erde zur Sonne, phänologisch nach dem Entwicklungsstadium der Pflanzen oder meteorologisch festgelegt werden.

Meteorologisch beginnt er am 01. März.

Phänologisch teilt sich der Frühling in Mitteleuropa in drei Phasen:

  • Vorfrühling: Vom Blühbeginn der Schneeglöckchen und der Haselnuss, bis die Salweidenkätzchen pollengelb sind.
  • Erstfrühling: Vom Blühbeginn der Forsythie und Laubaustrieb der Stachelbeere bis zum Blühbeginn der Birnbäume.
  • Vollfrühling: Vom Blühbeginn der Apfelbäume und des Flieders bis zum Blühbeginn der Ebereschen und des Wiesenfuchsschwanzes.

Von Jahr zu Jahr wechselt der Zeitpunkt des phänologischen Frühlingbeginns, jedoch scheint sich eine Tendenz abzuzeichnen, dass der Frühling in Europa früher beginnt. Auch diverse Arten der Zugvögel kehren wegen der globalen Erwärmung einige Tage früher zurück, als noch vor 30 Jahren.

Der Sommer beginnt astronomisch mit der Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel am 20., 21. oder 22. Juni. Meteorologisch jedoch schon am 01. Juni.

Der phänologische Sommerbeginn kann vom astronomischen erheblich abweichen. Man unterscheidet zudem zwischen Frühsommer, der meist in den Juni fällt.

Er ist auch die Zeit der Heuernte und für viele Allergiker der Beginn der Heuschnupfen-Saison.

Im Hochsommer blühen Sommer-Linde, Wegwarte und Kartoffel; in den Gärten reifen die Johannisbeeren und

im Spätsommer reifen bereits zahlreiche Früchte wie Frühapfel, Felsenbirne und Frühzwetschge, aber auch die Vogelbeere. Zeitgleich beginnt die Blüte des Heidekrauts.

Der Herbst als eine der vier meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten ist die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter.

Ihm werden die Monate September, Oktober und November zugeordnet und meteorologischer Beginn ist der 01. September.

Im Herbst verfärben sich die Blätter an den Bäumen, bevor sie dann abfallen. Ursache ist der langsame Rückzug der Pflanzensäfte in den Stamm bzw. in die Wurzeln.

Astronomisch beginnt der Winter mit der Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember. Danach werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer.

Meteorologisch gesehen beginnt der Winter am 1. Dezember.

Im Winter haben alle Bäume ihr Laub verloren (abgesehen von frühjahrsabwerfenden Bäumen, wie manche Eichen oder Buchen, und vereinzelten wintergrünen Laubgehölzen).

Im Übrigen herrscht weitgehend Vegetationsruhe.

Der phänologische Winter wird oft durch den Beginn einer dauerhaften Schneedecke markiert und geht ungefähr von Ende November/Anfang Dezember bis Mitte/Ende Februar.